Clean Eating

Clean Eating – nicht einfach nur eine kurzfristige Diät sondern eine langfristige Ernährungsumstellung. Und für uns sogar noch mehr, denn wir würden es jetzt fast als “Lebenseinstellung” bezeichnen. Doch bevor jetzt jemand den Finger auf uns richtet, lasst uns ein paar Worte vorweg sagen.

Cleane Ernährung zu 100%?

Falls Du nun schon etwas durch unseren Blog geklickt hast, wirst Du feststellen, dass da doch das ein oder andere Rezept schlummert, welches nicht zu 100% aus cleanen Zutaten besteht. Das liegt daran, dass wir unseren Fokus in Richtung “clean” knapp 2 Jahre nach Beginn unserer Blog-Aktivitäten ausgerichtet haben. Genaueres findest du unter “About“.

Noch dazu müssen wir zugeben, dass es doch das Ein oder Andere gibt, worauf auch wir nicht verzichten wollen. Ein Stück Schokolade, eine Tasse guter Kaffee oder ein Glas leckerer Wein gehört für uns im gewissen Maße dazu. Wir wollen uns nicht irgendwo hineinpressen lassen und auf Dinge verzichten, die für uns ein Stück weit Lebensqualität bedeuten. Verzicht ist niemals gut und auch nicht förderlich für eine gesunde Ernährung. Wichtig ist daher, dass man die richtige Balance zwischen gut und böse findet – wir beispielsweise nutzen hier das Pareto-Prinzip. Das heißt, ca. 80% unserer Ernährung ist clean und die restlichen 20% können durchaus mal nicht-clean sein (wie bspw. Kuchen von Kollegen, mal ein Stück Pizza oder auch das besagte Glas Wein).

Ernährung soll Spaß machen – alles, was zwangsweise gemacht (oder eben zwingend drauf verzichtet) wird, kann auf kurz oder lang nur scheitern. Wichtig ist, dass jeder selbst SEINEN Weg findet und die Einstellung dafür findet – denn dann klappt es viel leichter und vor allem langfristig.

Was ist überhaupt dieses Clean Eating?

Bei dieser Ernährungsform geht es darum, natürliche, frische, vollwertige und möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu nutzen. Man verzichtet also möglichst auf stark verarbeitete sowie industriell hergestellte Nahrungsmittel (u.a. Fertiggerichte & Fast Food). Doch das Wort “Verzicht” ist immer negativ behaftet. Wir würden eher sagen, dass es einfach ein Austausch und Umdenken ist. Man kann so einige verarbeitete Lebensmittel ganz einfach durch andere, wesentlich gesündere Alternative ersetzen. So lernt man durch das Konzept Clean Eating Zutaten kennen, von denen man teilweise vorher noch nie gehört hat.

Zu den größten Tabus gehören Geschmacksverstärker, künstliche Aromen sowie Konservierungsstoffe. Aber auch Weißmehl oder raffinierten Zucker sollte man meiden, da diese nach der industriellen Verarbeitung kaum noch Nährstoffe enthalten. Stattdessen gibt es viel Obst & Gemüse sowie Vollkornprodukte. Gesüßt werden die Speisen dann alternativ mit Honig oder z.B. Kokosblütenzucker. (Du willst wissen, womit man noch super süßen kann? Dann schau doch mal hier)

Clean oder nicht clean?

Keine Sorge, Du musst jetzt nicht sämtliche Vorräte entsorgen und den nächsten Bio-Supermarkt plündern. Wir wollen dir Hilfestellung bieten, dass Du zum Einen ein Gefühl für gute und böse Lebensmittel bekommst und zum Anderen Stück für Stück auch ein bisschen cleaner  & gesünder werden kannst.

Wie fast in allen Lebenslagen gibt es auch im Clean Eating Ausnahmen, um in unserer modernen Welt praktikabel in den Alltag integriert werden zu können. Als Pauschalregel kannst Du dir merken: “Je weniger verarbeitet und je weniger Zusatzstoffe, desto besser.” Insbesondere gilt das für viele aus Milch hergestellte Produkte oder auch für Milch an sich. Solltest du also gerne Käse oder sonstige Zutaten mit Milch-Basis verzehren, dann sind nach Rohmilchprodukten solche die bessere Wahl, welche nicht haltbar gemacht wurden – also Bio-Vollfettmilch.

In erster Linie steht bei Clean Eating die Natürlichkeit der Produkte im Fokus. Zur groben Einordnung von Lebensmitteln in die Kategorie “clean” kannst Du dich an Folgendem orientieren:

  • unverarbeitete & naturbelassene Lebensmittel
  • Obst & Gemüse (aus der Region und biologisch angebaut ist natürlich noch besser)
  • frische Zubereitung anstatt Nutzung von Fertigprodukten
  • Zutatenliste prüfen = Was Du nicht kennst oder schon gar nicht aussprechen kannst,am Besten gar nicht erst in den Einkaufswagen legen

Auch eine kleine Hilfe kann die folgende Grafik sein:

Und was soll Ich jetzt tun?

Wenn dir diese ganzen Dinge jetzt zusagen und auch Du für dich entscheidest, den cleanen Weg einzuschlagen, dann können wir dir ein paar erste Tipps mit auf den Weg geben.

Beim Clean Eating ist es auf jeden Fall wichtig, dass Du so oft wie möglich selbst kochst. Selbst mit wenig Zeit ist das auf jeden Fall schaffbar und bedarf lediglich ein klein wenig Organisation. Auch hierzu findest du demnächst bei uns ein paar Hilfestellungen und Eindrücke, wie wir uns aufgestellt haben. Klar, ein Fertiggericht zuzubereiten ist in aller Regel die schnellste Variante, aber nur wenn Du dein Essen selbst zubereitest, kannst Du dir zu 100% sicher sein, dass Du dich clean & gesund ernährst.
Keine Angst, Restaurants dürfen auch weiterhin besucht werden – Du wirst staunen, dass auch hier immer mehr cleane Gerichte auf den Speisekarten zu finden sind. Und selbst wenn Du mal kein cleanes Gericht auf der Karte findest: So what! Mach’ Dir keinen Kopf, die Welt dreht sich weiter! Genieße stattdessen den Abend mit deinen Freunden oder der Familie mit genau dem Gericht, worauf Du gerade Lust hast. Ein leckeres Essen ist doch mit die schönste Nebensache der Welt 🙂

Sei’ Du selbst, leb’ nach deinen eigenen Überzeugungen und Interpretationen und genieße jeden Augenblick!

Auch solltest Du eine Umstellung Deines Ernährungskonzeptes schrittweise vollziehen. Irgendwann hast auch du Deine persönliche Balance gefunden. Wirklich jeder kann sich clean ernähren und einfach das Konzept an seine individuellen Bedürfnisse anpassen.

Also jetzt los und auf ins “cleane” Leben – abonniere gleich unseren Newsletter am rechten Rand dieser Seite und folge uns auf unseren Social Media Kanälen.
Wir freuen uns auf Dich!